Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Streckenblockaden, Demos und andere unverhergesehene Ereignisse sind ja auch nicht im Voraus geplant. Trotzdem zeigen DFIs und Fahrplaner Apps. die aktuellen Sollfahrzeiten in den meisten Fällen an...

Liebe Grüße
Jens Stein
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561 Roland der Riese 1986 auf Umleitung über den Domshof
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Ersatzverkehr
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Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Wenn ein Fahrzeug zu früh ist, gehen alle Systeme davon aus, dass das Fahrzeug die Verführung abwartet. Fährt es weiter, steht niemals "0" auf den DFIs oder in der Fahrplaner-App, sondern die Soll-Zeit +0. Ab Verspätung wird dann die Ist-Zeit (Soll-Zeit +x) dargestellt.
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Bei Kurzwenden z.B. in Borgfeld ist es auch sinnvoll die außerplanmäßige Verführung abzuwarten. Beim Wenden in der Innenstadt eher nicht.
Bei Demos oder anderen Streckensperrungen sind die Fahrzeuge eher verspätet. Da wird dann auch eine realistische Prognose der Abfahrtszeit angezeigt. Am Samstag standen bis ca. 18 Uhr diverse Abfahrten auf den Anzeigern, die niemals kamen. Welche Info ist also besser? Eine falsche oder besser gar keine, wenn man es nicht "gut" machen kann?
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Bei Kurzwenden z.B. in Borgfeld ist es auch sinnvoll die außerplanmäßige Verführung abzuwarten. Beim Wenden in der Innenstadt eher nicht.
Bei Demos oder anderen Streckensperrungen sind die Fahrzeuge eher verspätet. Da wird dann auch eine realistische Prognose der Abfahrtszeit angezeigt. Am Samstag standen bis ca. 18 Uhr diverse Abfahrten auf den Anzeigern, die niemals kamen. Welche Info ist also besser? Eine falsche oder besser gar keine, wenn man es nicht "gut" machen kann?
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Es ist so gelöst, dass die Busse von der Domsheide kommend zunächst in die Mitte auf den Gleiskörper über die Brücke fahren und kurz vor der Haltestelle dann wider nach rechts auf die IV Fahrbahn verschwenken. In Gegenrichtung nach Verlassen der H am Fahrbahnrand dann nach links auf den Gleiskörper.
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Martin von Minden
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Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Also ich habe am späten Samstag Abend am Leibnizplatz mehrere Bahnen gesehen, deren Beschilderungen mich verwundert haben.
Eine 6 zum Roland Center in Fahrtrichtung Flughafendamm, eine 4 nach Lilienthal in Richtung Arsten und eine aus Arsten kommend, eine 1 nach Arsten und eine 6 nach Huchting. Die letzten beiden hätte ich gerne als Wegmann oder Hansa gesehen, dann wäre die Nostalgie perfekt gewesen.
Am Sonntag habe ich nur 14er gesehen.
Dieses Chaos in den Zielen und Linien und die Lauftexte, dass nicht nach Fahrplan gefahren wird, haben mich mit vielen Fragen zurück gelassen. Aus Fahrgastsicht hätte ich mir gewünscht, dass zumindest die Ziele und Linienwege richtig an den Fahrzeugen stehen würden. Warum ist man in der digitalen Welt nicht flexibler als mit handgedruckten Zielfilmen?
Ebenso hätte ich mir von einer dynamischen Fahrgastinformation gewünscht, dass reale IST-Zeiten angezeigt werden können. Dann hätte man zumindest gewusst, ob in den nächsten 30 Minuten irgendetwas in meine Richtung fährt. Man war komplett aufgeschmissen. Kommt überhaupt etwas? Wann? Wo fährt es hin, da es ja nicht über die Brücke kann.
Ein Lauftext hätte auf die Busse über die Weser hinweisen können, in der Hoffnung, dass es drüben besser läuft.
Ist das System vielleicht trotz Digitalisierung nicht flexibel genug Echtzeitdaten anzuzeigen? Oder das richtige Ziel? Wozu dann überhaupt digital, wenn die Informationen eh nicht verlässlich sind? In der Fahrplaner-App genau so.
Die Daten werden 6 Wochen im Vorfeld eingepflegt? Dann wäre auch genug Zeit das auf Papier zu drucken und auszuhängen, dann macht das ganze Digitale keinen Sinn, da ist nichts dynamisch oder informativ, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Das täuscht nur Fahrgastinformation vor. Eine Simulation von Informationen, die nicht funktioniert, wenn etwas vom Plan abweicht.
Geht das nicht besser? Hat jemand Erfahrungen aus anderen Städten, wie dort in besonderen Ausnahmesituationen informiert wird? Warum keine Echtzeitdaten?
Ich habe großen Respekt vor der Leistung der BSAG und den Unternehmen, die die Schäden kurzfristig repariert haben. Aber ich frage mich, geht das Krisenmanagement für die Fahrgäste nicht besser heutzutage, wo man digital jeden erreichen kann, an der Haltestelle und in der Hosentasche am Smartphone?
Eine 6 zum Roland Center in Fahrtrichtung Flughafendamm, eine 4 nach Lilienthal in Richtung Arsten und eine aus Arsten kommend, eine 1 nach Arsten und eine 6 nach Huchting. Die letzten beiden hätte ich gerne als Wegmann oder Hansa gesehen, dann wäre die Nostalgie perfekt gewesen.
Am Sonntag habe ich nur 14er gesehen.
Dieses Chaos in den Zielen und Linien und die Lauftexte, dass nicht nach Fahrplan gefahren wird, haben mich mit vielen Fragen zurück gelassen. Aus Fahrgastsicht hätte ich mir gewünscht, dass zumindest die Ziele und Linienwege richtig an den Fahrzeugen stehen würden. Warum ist man in der digitalen Welt nicht flexibler als mit handgedruckten Zielfilmen?
Ebenso hätte ich mir von einer dynamischen Fahrgastinformation gewünscht, dass reale IST-Zeiten angezeigt werden können. Dann hätte man zumindest gewusst, ob in den nächsten 30 Minuten irgendetwas in meine Richtung fährt. Man war komplett aufgeschmissen. Kommt überhaupt etwas? Wann? Wo fährt es hin, da es ja nicht über die Brücke kann.
Ein Lauftext hätte auf die Busse über die Weser hinweisen können, in der Hoffnung, dass es drüben besser läuft.
Ist das System vielleicht trotz Digitalisierung nicht flexibel genug Echtzeitdaten anzuzeigen? Oder das richtige Ziel? Wozu dann überhaupt digital, wenn die Informationen eh nicht verlässlich sind? In der Fahrplaner-App genau so.
Die Daten werden 6 Wochen im Vorfeld eingepflegt? Dann wäre auch genug Zeit das auf Papier zu drucken und auszuhängen, dann macht das ganze Digitale keinen Sinn, da ist nichts dynamisch oder informativ, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Das täuscht nur Fahrgastinformation vor. Eine Simulation von Informationen, die nicht funktioniert, wenn etwas vom Plan abweicht.
Geht das nicht besser? Hat jemand Erfahrungen aus anderen Städten, wie dort in besonderen Ausnahmesituationen informiert wird? Warum keine Echtzeitdaten?
Ich habe großen Respekt vor der Leistung der BSAG und den Unternehmen, die die Schäden kurzfristig repariert haben. Aber ich frage mich, geht das Krisenmanagement für die Fahrgäste nicht besser heutzutage, wo man digital jeden erreichen kann, an der Haltestelle und in der Hosentasche am Smartphone?
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Ersatzverkehr
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Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Alles völlig richtige Gedanken. Einen möchte ich aber noch einschmeissen: jedes System ist auch nur genauso schlau, wie jeder Mensch, der es bedient.
Kommt eine "4 Lilienthal" auf dem Weg nach Arsten, zeugt das erstmal davon, dass selbst die Fahrenden es nicht mehr beherrschen, sich mit der korrekten Linie und Position anzumelden. Und wenn die Bahn nicht weiss, wo sie ist und wo sie hinfährt, wie sollen es Folgesysteme, wie DFI und App?
Zumindest am Sonntag hat man das auf dem Südast ganz gut hingekriegt, mit der Linie 14. Die stand sogar auf den Anzeigern.
Dass Busse über die Weser fahren, darüber wurde wohlgemerkt auch in den Lauftexten informiert.
Das Leitsystem basiert auf einem System aus den 90ern. Da gibt es keinen Ansatz mit KI a la "die Bahn fährt dort, also wird sie automatisch ihr Ziel und ihren Fahrweg kennen". Das sind manuelle Bedienhandlungen des Fahrpersonals, das heutzutage teilweise leider schon mit simplen Umleitungen überfordert ist. So schade es ist, ein Abbild unserer Gesellschaft mittlerweile.
Aber wie gesagt: vielleicht rüttelt genau diese Situation am vergangenen Wochenende mal die BSAG (und letztlich auch VBN und ZVBN) wach, dass sich dort etwas tun muss. Und auch Geld und Manpower investiert werden muss, damit Systeme an einem solchen Wochenende besser auf die Kunden ausgerichtet sind.
Umleitungen im Regiobus-Bereich sind übrigens noch deutlich schlechter in Auskunftssystemen hinterlegt. Und die sind teilweise schon Monate vorher bekannt. Aber die 730/740 fuhr laut Fahrplaner-App und sogar Fahrzeug-Innenmonitoren noch über ein Jahr durch den Zeppelintunnel, obwohl dieser gesperrt war.
Kommt eine "4 Lilienthal" auf dem Weg nach Arsten, zeugt das erstmal davon, dass selbst die Fahrenden es nicht mehr beherrschen, sich mit der korrekten Linie und Position anzumelden. Und wenn die Bahn nicht weiss, wo sie ist und wo sie hinfährt, wie sollen es Folgesysteme, wie DFI und App?
Zumindest am Sonntag hat man das auf dem Südast ganz gut hingekriegt, mit der Linie 14. Die stand sogar auf den Anzeigern.
Dass Busse über die Weser fahren, darüber wurde wohlgemerkt auch in den Lauftexten informiert.
Das Leitsystem basiert auf einem System aus den 90ern. Da gibt es keinen Ansatz mit KI a la "die Bahn fährt dort, also wird sie automatisch ihr Ziel und ihren Fahrweg kennen". Das sind manuelle Bedienhandlungen des Fahrpersonals, das heutzutage teilweise leider schon mit simplen Umleitungen überfordert ist. So schade es ist, ein Abbild unserer Gesellschaft mittlerweile.
Aber wie gesagt: vielleicht rüttelt genau diese Situation am vergangenen Wochenende mal die BSAG (und letztlich auch VBN und ZVBN) wach, dass sich dort etwas tun muss. Und auch Geld und Manpower investiert werden muss, damit Systeme an einem solchen Wochenende besser auf die Kunden ausgerichtet sind.
Umleitungen im Regiobus-Bereich sind übrigens noch deutlich schlechter in Auskunftssystemen hinterlegt. Und die sind teilweise schon Monate vorher bekannt. Aber die 730/740 fuhr laut Fahrplaner-App und sogar Fahrzeug-Innenmonitoren noch über ein Jahr durch den Zeppelintunnel, obwohl dieser gesperrt war.
Was sind Fahrende?
Ich gehe mal davon aus, dass in dem Satz „selbst die Fahrenden es nicht mehr beherrschen“ das Fahrpersonal gemeint ist; denn die Fahrgäste sind ja gleichwohl „Fahrende“! Man sagt ja von sich selbst, man sei mit der Straßenbahn (oder dem Bus) gefahren.
Übrigens lässt sich das sogenannte Partizip Präsens nur im Plural anwenden. Im Singular heißt es nämlich doch wieder „ein Fahrender“ bzw. „eine Fahrende“. Dann hätte man es auch gleich bei „Fahrer“ bzw. „Fahrerin“ belassen können. Das gilt gleichermaßen auch für Studierende, Lehrende, Forschende usw.
Das mal „nur so“ nebenbei.
MfG
Übrigens lässt sich das sogenannte Partizip Präsens nur im Plural anwenden. Im Singular heißt es nämlich doch wieder „ein Fahrender“ bzw. „eine Fahrende“. Dann hätte man es auch gleich bei „Fahrer“ bzw. „Fahrerin“ belassen können. Das gilt gleichermaßen auch für Studierende, Lehrende, Forschende usw.
Das mal „nur so“ nebenbei.
MfG
Avatar: Aurora Borealis (Nordlicht)
Sperrung der Wilhelm-Kaisen-Brücke am 23.11.
Am kommenden Sonntag geht es in die 3. Runde.
https://www.bsag.de/unternehmen/aktuell ... h-bremen-1
https://www.bsag.de/unternehmen/aktuell ... h-bremen-1
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Unabhängig von den ganzen Diskussionen zur Fahrgastinformation, die aus meiner Sicht von "Ersatzverkehr" gut erläutert und auch in anderen Städten bei solch großen spontanen Großstörungen auftreten, eine neue Idee:
Einbau einer zusätzlichen Kreuzungsmöglichkeit an der Kreuzung Am Brill/Obernstraße in Richtung Am Wall. Das würde deutlich mehr Flexibilität ins City-Netz bringen und den Schlenker über die Falkenstraße vermeiden. Im Falle einer Störung im Bereich Herdentor kann der Verkehr schnell umgeleitet werden.
Einbau einer zusätzlichen Kreuzungsmöglichkeit an der Kreuzung Am Brill/Obernstraße in Richtung Am Wall. Das würde deutlich mehr Flexibilität ins City-Netz bringen und den Schlenker über die Falkenstraße vermeiden. Im Falle einer Störung im Bereich Herdentor kann der Verkehr schnell umgeleitet werden.
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Die Idee hatte ich schon länger mal, das würde die Betriebsstabilität deutlich erhöhen, man müsste aber flankierend den Abzweig von der Balgebückstr.
zum Marktplatz wieder einbauen, um davon vollständig profitieren zu können.
Aber , dass so etwas tatsächlich gebaut wird, halte ich eher für unwahrscheinlich.
Ein Beispiel dazu aus einer Stadt , die ebenfalls Brückenprobleme hat. (Dort ist eine Brücke sogar komplett eingestürzt:
https://www.dvb.de/de-de/meta/presse/pr ... chen-platz
zum Marktplatz wieder einbauen, um davon vollständig profitieren zu können.
Aber , dass so etwas tatsächlich gebaut wird, halte ich eher für unwahrscheinlich.
Ein Beispiel dazu aus einer Stadt , die ebenfalls Brückenprobleme hat. (Dort ist eine Brücke sogar komplett eingestürzt:
https://www.dvb.de/de-de/meta/presse/pr ... chen-platz
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Klaus Westermann
- Vielflieger
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Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Guten Abend! Gab es da nicht einen, vorläufigen (?), Zeitplan zur möglichen Öffnung der Smidt-Brücke? Tests im August, Auswertung bis Ende 2025 und eventuelle (!) Freigabe für Straßenbahnen zum März '26? Ich frage mich nun, seitdem wir Ende 2025 hinter uns gelassen haben, wie es weitergeht und warum es so dermaßen lange dauert, elektrisch gemessene Daten auszuwerten. Es war doch eine Art EKG der Brücke unter verschiedenen Belastungen? Da liegen normalerweise Ergebnisse in Echtzeit vor, oder irre ich mich? Oder sitzt Frau Ünsal tatsächlich nach wie vor mit Rechenschieber unter der Brücke? Man möge sie befreien... Nein, im Ernst, sie überreicht zwar freudestrahlend die Baugenehmigung zum Umbau der Kommode, gut so (!), aber an die hoffentlich mögliche Freigabe einer wichtigen Brücke, wichtig vor allem für ein endlich wieder komplettes Straßenbahnnetz, scheint sie und ihre Behörde nicht zu denken. Sitzt die Leitungsebene der BSAG hoffentlich der Behörde im Nacken? Ich möchte mir das Desinteresse der BSAG eigentlich nicht vorstellen. Einige positive Änderungen an Buslinien werden als großer Wurf gepriesen; im 150. Jahr ihres Bestehens dürfte, sollte und muss die BSAG mehr liefern und in diesem Sinne auch öffentlich Druck auf diese Behörde ausüben, die offensichtlich selbst einer messbaren Korrektur bedarf. Vielleicht bin ich zu sehr technischer Laie als Musiker, als überzeugter Anhänger und Fan des schienengebundenen ÖPNV, vulgo Straßenbahn, erwarte ich sehr viel mehr von meinem Senat. Dieses Nichtverhalten, Aussitzen ist jedenfalls keine Lösung. Ich als Bremer erwarte ein funktionierendes Netz der Straßenbahnlinien, keine Ersatzlösungen, die auch die BSAG nicht zufrieden sein lassen können. Bitte entschuldigt, aber mittlerweile staut sich Frust an; sollte Geld fehlen: da war doch das Gerede von Wundermillionen aus Berlin ... Liebe Freunde, ich schweife ab, ich entsinne mich an 1976, 100 Jahre BSAG am Flughafendamm mit meinem Vater. Danach gab's eine längere Phase der Stagnation, dann kamen die 1990er, Georg Drechsler, Ausbau und Fortschritt. Soll das alles wirklich nur eine kurze Phase, quasi Panne gewesen sein im Autoland BRD? Ich freue mich auf das erste Wochenende im Juni, auf jeden verlegten Meter Gleis, auch bei mir um die Ecke zur Querverbindung. Aber die Ausführenden und die Verantwortlichen müssen dringend wacher werden!
Bitte, das war so nicht geplant. Es sollte eine einfache Nachfrage werden und endete in einer gewissen Wut über die von außen betrachtete Untätigkeit der geneigten Frau Senatorin und ihrer Behörde. Es darf ihr gesagt sein, wenn Gestaltungswille vorhanden ist, kann man auch gestalten. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Wenn sie nicht bereit ist, und Kraft einzusetzen, um Bremen endlich wieder funktional sein zu lassen, ist sie fehl am Platz. Entweder, man wird in Positionen gewählt und nutzt deren Einfluss oder man nutzt sie nicht. Dann ist man falsch auf dem Posten. Ich war auf einem sehr einflussreichen Posten als Personalrat und musste ihn aufgeben nach einem Unfall.
Ich schreibe das alles, wahrscheinlich viel zu lang und ich erwarte Kritik. Aber ich schreibe das alles auch, weil mir einflussreiche Posten nicht unbekannt sind. Wenn man sie innehat, sollte man sie im Sinne der Gemeinschaft, der Kommune nutzen. Was diese Senatorin nicht tut, sie ist unsichtbar, was die Brücken in Bremen angeht. Hoffentlich hält sie den Abriss von Exhorten und Parkhaus Mitte durch. Oder braucht sie auch dazu einen Rechenschieber?
Liebe Foristen, bitte verzeiht mir meinen allzu langen Beitrag, ich wollte nur einfach nachfragen. Je länger die Antwort verzögert, verzögert wird, desto wütender werde ich. Ich erwarte weder Zuspruch noch Zustimmung noch Erwiderung kritischer Art, ich kann sie natürlich akzeptieren, aber ich habe mir jetzt wirklich mal meinen Ärger vom Herzen geschrieben.
Gute Nacht allerseits, ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Liebe Grüße und gute Nacht, Klaus
Bitte, das war so nicht geplant. Es sollte eine einfache Nachfrage werden und endete in einer gewissen Wut über die von außen betrachtete Untätigkeit der geneigten Frau Senatorin und ihrer Behörde. Es darf ihr gesagt sein, wenn Gestaltungswille vorhanden ist, kann man auch gestalten. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Wenn sie nicht bereit ist, und Kraft einzusetzen, um Bremen endlich wieder funktional sein zu lassen, ist sie fehl am Platz. Entweder, man wird in Positionen gewählt und nutzt deren Einfluss oder man nutzt sie nicht. Dann ist man falsch auf dem Posten. Ich war auf einem sehr einflussreichen Posten als Personalrat und musste ihn aufgeben nach einem Unfall.
Ich schreibe das alles, wahrscheinlich viel zu lang und ich erwarte Kritik. Aber ich schreibe das alles auch, weil mir einflussreiche Posten nicht unbekannt sind. Wenn man sie innehat, sollte man sie im Sinne der Gemeinschaft, der Kommune nutzen. Was diese Senatorin nicht tut, sie ist unsichtbar, was die Brücken in Bremen angeht. Hoffentlich hält sie den Abriss von Exhorten und Parkhaus Mitte durch. Oder braucht sie auch dazu einen Rechenschieber?
Liebe Foristen, bitte verzeiht mir meinen allzu langen Beitrag, ich wollte nur einfach nachfragen. Je länger die Antwort verzögert, verzögert wird, desto wütender werde ich. Ich erwarte weder Zuspruch noch Zustimmung noch Erwiderung kritischer Art, ich kann sie natürlich akzeptieren, aber ich habe mir jetzt wirklich mal meinen Ärger vom Herzen geschrieben.
Gute Nacht allerseits, ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Liebe Grüße und gute Nacht, Klaus
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Klaus Westermann
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Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Kleine Ergänzung: nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes, oder wie auch immer das heute heißt, DESTATIS, ist Bremen die deutsche Großstadt über 500000 Einwohnern, die am stärksten wächst, Hannover z. B. längst abgehangen minus 60000, auch das darf durchaus in die Bewertung aufgenommen werden. Die letzte Zahl war 586000 plus Ende 2024. Es wird Zeit aufzuhören, Bremen zu unterschätzen. Die Zahl der Millionäre übrigens ist irrelevant!
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Stimmt! Solange die Ihren Anteil nicht vernünftig leisten (Vermögens- bzw. Erbschaftssteuer)!Klaus Westermann hat geschrieben: ↑8. Januar 2026 23:47... Die Zahl der Millionäre übrigens ist irrelevant!
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Icg denke nicht, dass die Verantwortlichen der BSAG da der Senatirin im Nacken sitzen, für die wäre eine Brückenöffnung doch der Supergau.
Es gibt derzeit ja nichtmal genügend Fahrzeuge, um den eingeschränkten Fahrplan zu fahren.
Wenn man den Normalfahrplan wieder fahren sollte würde sich das ert richtig zeigen.
Es gibt derzeit ja nichtmal genügend Fahrzeuge, um den eingeschränkten Fahrplan zu fahren.
Wenn man den Normalfahrplan wieder fahren sollte würde sich das ert richtig zeigen.
Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Die BSAG wird garantiert nicht der Verkehrssenatorin im Nacken sitzen, da die BSAG als stadteigene Gesellschaft den Weisungen aus dem Senat zu folgen hat. Die Verkehrssenatorin gehört der SPD an. Das ist die Partei, die mit der Wiedereinführung der Brötchentaste an den Parkuhren die Wahl gewonnen hat. Für mich sieht die Verkehrspolitik der SPD seit Übernahme des Verkehrsressorts so aus, als ob die Glanztat mit der Brötchentaste das einzige Highlight dieser Wahlperiode bleiben wird.
Meiner Meinung nach straft diese Partei die Fußgänger und den ÖPNV mit kompletter Nichtbeachtung.
Man sollte sich da bis zur nächsten Wahl keine großen Hoffnungen mehr machen.
Einige Trostpflaster gibt es ja noch:
Die Verlängerungen der Linien 1 und 8 sind im Bau, das Gleiche gilt für die Strecke der Linie 2 von der Bennigsenstraße zur Julius-Brecht-Allee. Planungen für Neubaustrecken gibt es ja auch, aber hier scheint es nur im Schneckentempo voranzugehen.
Meiner Meinung nach straft diese Partei die Fußgänger und den ÖPNV mit kompletter Nichtbeachtung.
Man sollte sich da bis zur nächsten Wahl keine großen Hoffnungen mehr machen.
Einige Trostpflaster gibt es ja noch:
Die Verlängerungen der Linien 1 und 8 sind im Bau, das Gleiche gilt für die Strecke der Linie 2 von der Bennigsenstraße zur Julius-Brecht-Allee. Planungen für Neubaustrecken gibt es ja auch, aber hier scheint es nur im Schneckentempo voranzugehen.
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Arne Schmidt
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Re: Diskussion - Bauarbeiten an der Bürgermeister-Smidt-Brücke
Selbst alleine für die Planungen ist das Geld rausgeschmissen, da aufgrund der Kostenexplosion in den letzten Jahren Neubaustrecken für Bremen einfach nicht mehr bezahlbar sein werden. Einen ersten Eindruck konnte man dazu bei der Querverbindung Ost gewinnen. Wir können froh sein, wenn diese Projekte noch zeitnah zuende geführt werden. In Bremen gibt man das Geld lieber für andere Maßnahmen aus, wie die Bezahlkarte für Minderjährige oder die Aufnahme von Migranten, die Bremen aufgrund der festgelegten Quote nicht hätte aufnehmen müssen.Tw3120 hat geschrieben: ↑9. Januar 2026 16:50
Einige Trostpflaster gibt es ja noch:
Die Verlängerungen der Linien 1 und 8 sind im Bau, das Gleiche gilt für die Strecke der Linie 2 von der Bennigsenstraße zur Julius-Brecht-Allee. Planungen für Neubaustrecken gibt es ja auch, aber hier scheint es nur im Schneckentempo voranzugehen.