Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

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Felix M
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Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von Felix M » So 1. Nov 2020, 20:43

Moin zusammen,

ein Blick in den Netzplan hat mich eben etwas überrascht: https://www.bsag-netz.de/slnp# Die Linie 63S ist wieder da! Offenbar werden die angekündigten Zusatzfahrten der 63 ab 09.11. als Schnellbus über die Stephanibrücke und die A281 geführt. Das ist übrigens gar nicht so neu, zu Zeiten der 64 gab es das auch schonmal so.

Und eine weitere Änderung ist im Netzplan noch gar nicht eingezeichnet, obwohl sie schon vollzogen wurde: Die Haltestelle Julius-Bamberger-Straße der 26 wurde in Helene-Lange-Straße umbenannt. In den übrigen Auskunftsmedien ist das bereits so hinterlegt, angesagt werden aktuell noch beide Namen. Vielleicht wird dann bald auch die neue Haltestelle in Höhe Gartenstadt Werdersee in Betrieb genommen?
Viele Grüße
Felix

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Nordlicht
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Re: Rückkehr der 63S

Ungelesener Beitrag von Nordlicht » Do 12. Nov 2020, 14:28

Im heutigen Zeitungsartikel „BSAG prüft Einsatz von Reisebussen“ https://www.weser-kurier.de/bremen/brem ... 43834.html ist angegeben, dass Reisebusse auf der Linie 63 nicht eingesetzt werden können, da sie dort teilweise auf Schienen fahren müssten.

Aber auf der 63S gäbe es dieses Problem nicht; also könnten dort dann doch auch Reisebusse zur Verstärkung eingesetzt werden, oder etwa nicht?


Mit freundlichen Grüßen
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T Hancke
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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von T Hancke » Do 12. Nov 2020, 14:54

Da könnte es gehen, aber das sind ja relativ wenige Fahrten, in dem Artikel steht ja auch, das die BSAG die OL 29+52 präferieren würde.
Davon abgesehen finde ich die Formulierung " Busse müssen auf Schienen fahfen" schon sehr missverständlich, es ist doch wohl gemeint, dass sie Eigentrassen befahren, wo es ohne LSA -Ansteuerung zu Problemen kommt.

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Linie 4
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Taktverdichtung durch Reisebusse?

Ungelesener Beitrag von Linie 4 » Do 12. Nov 2020, 19:49

Ich kann die aktuelle Diskussion irgendwie nicht verstehen.
Einerseits wird gefordert Reisebusse auf Stadtbuslinien einzusetzen, was aus meiner Sicht keinen Sinn macht. Und die Reisebusfahrer somit aus der Kurzarbeit kommen könnten.
Andererseits erwartet die BSAG in Kürze die Lieferung von 20 Gelenkbussen, welche eigentlich die letzten 30 Solaris Gelenkbusse außer Betrieb setzen wird. Wo ist das Problem, die 30 Solaris Gelenkbusse ein Jahr länger im Betrieb zu halten? Damit wäre das Fahrzeugproblem zum Jahresende gelöst und die Fahrer könnte man ja wirklich von den Reisebusunternehmen anmieten und entsprechend einweisen. Des Weiteren besitzt die BSAG nach meiner Auffassung, durch die komplette Indienststellung der 47er Citaro Gelenkbusse, nun zehn Gelenkbusse mehr, als noch im Frühling 2020.

Vielleicht gibts ja noch weitere Ideen...

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ARFI
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Re: Taktverdichtung durch Reisebusse?

Ungelesener Beitrag von ARFI » Do 12. Nov 2020, 22:23

Ich denke auch, Busse müssten genug da sein und Fahrer kann man sich von den Reiseunternehmen leihen. Sollten die Fahrzeuge noch nicht ausreichen, wären vereinzelnd Reisebusse eine Möglichkeit für kurze Zeit. Auf der Linie 63S könnte man auch Reisedoppeldecker einsetzen, diese sind sowieso niederflurig. Oder man leiht oder kauft sich gebrauchte Busse, der Gebrauchtmarkt ist doch voll von Fahrzeugen.

Aber auch was die Linie 20 betrifft, halte ich den Einsatz von Taxibussen für fragwürdig. Hier könnte man auch gebrauchte Mini- oder Midiniederflurbusse beschaffen.

Für die Zukunft sollte man sich sowieso mal mehr Fahrzeuge vorbehalten, um gerade im Winter mehr Fahrten anzubieten, die Überfüllungen vor allem in der morgendlichen HVZ ist ja nichts Neues.

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Felix M
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Re: Taktverdichtung durch Reisebusse?

Ungelesener Beitrag von Felix M » Do 12. Nov 2020, 22:36

Linie 4 hat geschrieben:
Do 12. Nov 2020, 19:49
Des Weiteren besitzt die BSAG nach meiner Auffassung, durch die komplette Indienststellung der 47er Citaro Gelenkbusse, nun zehn Gelenkbusse mehr, als noch im Frühling 2020.
Dafür aber auch 7 Solowagen weniger, wenn ich mich nicht verzählt habe. Der Grund dafür dürfte die Verlängerung der 26/27 und die Einstellung der 51/53 sein. Ein wirkliches "Mehr" an Fahrzeugen hat man nicht.
Das Problem dürften aber ohnehin nicht unbedingt die Fahrzeuge sein, wenn ich mir die aktuellen Ausfälle so anschaue.
ARFI hat geschrieben:
Do 12. Nov 2020, 22:23
Aber auch was die Linie 20 betrifft, halte ich den Einsatz von Taxibussen für fragwürdig. Hier könnte man auch gebrauchte Mini- oder Midiniederflurbusse beschaffen.
Auch hier dürfte der Vorteil für die BSAG woanders liegen. Das Problem sind nicht fehlende Fahrzeuge, sondern fehlende Fahrer. Mit Midi-/Minibussen braucht man immer noch eigene Fahrer, bei Fremdvergaben an Taxiunternehmen braucht man die nicht selber. Außerdem wird sich ein Gebrauchtkauf aus der Not heraus sicher nicht rechnen.

Die BSAG kriegt halt, so scheint es mir jedenfalls von "außerhalb", das Fahrerproblem nicht in den Griff. Das ist nämlich keineswegs ein durch Corona entstandenes Problem. Schon in den letzten Wochen vor Corona fielen vermehrt Fahrten aus.
Was ich aber auch nicht verstehe: Warum macht man für den Job fast überhaupt keine Werbung?! In Bremerhaven ist man wegen Fahrermangel vor ein paar Jahren auch ziemlich auf die Schnauze geflogen. Danach hat man dann in großem Umfang Werbung betrieben. Bis heute gibt es mehrere Busse mit Außenwerbung für den Fahrerberuf, außerdem wird an Haltestellen und auf den Monitoren in den Fahrzeugen geworben.
Und was ist in Bremen? Nur 3115 und der Fahrschul-Wegmann 3538 werben dafür. Und die Werbung von 3115 ist dazu noch extrem unauffällig. Und sonstige Werbung? Fehlanzeige.
Ich finde es jedenfalls immer noch bedenklich, dass man nach wie vor nicht das Vor-Corona-Angebot fährt, und schon jetzt nicht genügend Fahrer hat.
Viele Grüße
Felix

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ARFI
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Re: Taktverdichtung durch Reisebusse?

Ungelesener Beitrag von ARFI » Do 12. Nov 2020, 23:00

Felix M hat geschrieben:
Do 12. Nov 2020, 22:36
ARFI hat geschrieben:
Do 12. Nov 2020, 22:23
Aber auch was die Linie 20 betrifft, halte ich den Einsatz von Taxibussen für fragwürdig. Hier könnte man auch gebrauchte Mini- oder Midiniederflurbusse beschaffen.
Auch hier dürfte der Vorteil für die BSAG woanders liegen. Das Problem sind nicht fehlende Fahrzeuge, sondern fehlende Fahrer. Mit Midi-/Minibussen braucht man immer noch eigene Fahrer, bei Fremdvergaben an Taxiunternehmen braucht man die nicht selber. Außerdem wird sich ein Gebrauchtkauf aus der Not heraus sicher nicht rechnen.
Wie ich schon oben im Beitrag schrieb, Fahrer kann man sich von den Reiseunternehmen leihen!
In Taxibusse können keine Rollstühle und Kinderwagen mitgenommen werden und die 20 hat nun mal nicht viele Fahrgäste, deshalb mein Vorschlag mit Mini- und Midibussen.

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Re: Taktverdichtung durch Reisebusse?

Ungelesener Beitrag von Linie 8 » Fr 13. Nov 2020, 09:16

ARFI hat geschrieben:
Do 12. Nov 2020, 23:00
Wie ich schon oben im Beitrag schrieb, Fahrer kann man sich von den Reiseunternehmen leihen!
In Taxibusse können keine Rollstühle und Kinderwagen mitgenommen werden und die 20 hat nun mal nicht viele Fahrgäste, deshalb mein Vorschlag mit Mini- und Midibussen.
Kann man eben nicht! Die Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland streng geregelt. Man kann nicht einfach zu einem beliebigen Busunternehmer gehen und sagen "deine Busse brauche ich nicht, aber ich leihe mir dein Personal" Reisebusunternehmen sind keine Leiharbeitsfirmen.
Und selbst wenn das einfach so möglich wäre müssten auch diese Fahrer erst mal im Streckennetz und im Umgang mit den IBIS Geräten geschult werden. Auch das kostet Zeit und Personal, welches schlicht nicht da ist.

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Re: Taktverdichtung durch Reisebusse?

Ungelesener Beitrag von BRE » Fr 13. Nov 2020, 11:23

Linie 8 hat geschrieben:
Fr 13. Nov 2020, 09:16
Kann man eben nicht! Die Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland streng geregelt. Man kann nicht einfach zu einem beliebigen Busunternehmer gehen und sagen "deine Busse brauche ich nicht, aber ich leihe mir dein Personal" Reisebusunternehmen sind keine Leiharbeitsfirmen.
Und selbst wenn das einfach so möglich wäre müssten auch diese Fahrer erst mal im Streckennetz und im Umgang mit den IBIS Geräten geschult werden. Auch das kostet Zeit und Personal, welches schlicht nicht da ist.
Formal vll. etwas einfacher: Die BSAG verleiht die Busse an den externen Unternehmer und beauftragt.

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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von haubra » Fr 13. Nov 2020, 14:41

Die 63S ist nun auf den Seiten der BSAG (Netzpläne/Fahrpläne) nicht mehr zu finden...

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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von Felix M » Fr 13. Nov 2020, 21:09

Sie war da noch nie zu finden. Die 63S findet man aktuell nur in der Fahrplanauskunft und auf https://www.bsag-netz.de/
Viele Grüße
Felix

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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von haubra » Fr 13. Nov 2020, 21:30

Nee, der Fahrplan war schon hinterlegt.

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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von ARFI » Sa 14. Nov 2020, 23:32

Der Fahrplan der 63S befindet sich ganz unten, unter der 98!
https://www.bsag.de/auskunft/fahrplanau ... laene.html

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Arne Schmidt
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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von Arne Schmidt » So 15. Nov 2020, 06:13

Richtig, er wird im Gegensatz zu den anderen Fahrplänen allerdings nicht anzeigt.
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Re: Rückkehr der 63S und Haltestellenumbenennung

Ungelesener Beitrag von ARFI » So 15. Nov 2020, 11:53

Übern Rechner funktioniert es, nur übers Handy wird es nicht angezeigt.

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