Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

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Nordlicht
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Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von Nordlicht » Mo 30. Dez 2019, 13:33

Wenn GT8N die Strecken in der Straße Auf der Muggenburg und in der Bremerhavener Straße befahren, ist jedes Mal "klack-klack, klack-klack, klack-klack, klack-klack" zu hören, so als ob sich dort Schienenstöße befänden.
Die sind aber ja nicht dort.
Was ist dann die Ursache für das "klack-klack"?


MfG

Dietmar Krebs
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Re: Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von Dietmar Krebs » Mo 30. Dez 2019, 15:28

Moin,
da würde ich aber nochmal genau hinsehen. Das können nur die Schienenstöße sein.

Gruß
Dietmar

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Nordlicht
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Schienenstöße

Ungelesener Beitrag von Nordlicht » Mo 30. Dez 2019, 16:57

Gibt es die also wirklich noch?
Und ich dachte, das seien Relikte aus längst vergangenen Zeiten.

MfG

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Hansa-Tw
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Re: Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von Hansa-Tw » Mo 30. Dez 2019, 17:23

Ja klar oder dachtest du, die werden vor Ort gehäkelt? Schienen werden bei den meisten Straßenbahnbetrieben immer noch in Stücken von ca. 15 Metern verlegt, weil sie mit LKWs oder (bei der BSAG früher) mit Gleisloren angeliefert werden; nur bei der Eisenbahn können sie Längen von mehreren hundert Metern haben, weil sie auch mit der Eisenbahn antransportiert werden - Schienenstöße gibt es aber in jedem Fall.

haubra
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Re: Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von haubra » Mo 30. Dez 2019, 22:16

Die werden aber geschweisst und geschliffen und nicht wie früher offen gelassen. Früher gab es - insbesondere auf Nebenbahnen - Schienenstöße von mehreren Zentimetern. Heute werden Gleise endlos verschweisst. Früher gab es auch immer wieder Fahrzeuge, die sich Flachstellen in die Radreifen gebremst haben, bei den hörte man dan ein permanentes Klackern, oder Scherzkekse hatten mal wieder Pfennige oder Coladosen auf die Gleise gelegt, das gab dann auch immer geratter.

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Arne Schmidt
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Re: Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von Arne Schmidt » Mi 1. Jan 2020, 12:14

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr Euch allen!

Welchen Grund haben denn die ominösen Fahrgeräusche stadteinwärts auf der Eduard-Schopf-Allee in Höhe der Eisenbahnbrücke? Da hört man immer so ein längeres Rumpeln, Dröhnen.
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Hansa-Tw
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Re: Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von Hansa-Tw » Mi 1. Jan 2020, 19:49

Den Wünschen schließe ich mich gerne an.

Die Beschreibungen (Klackern, Rumpeln, Dröhnen) sind relativ unspezifisch und demgegenüber das Zusammenspiel von Rad und Schiene ziemlich komplex: was liegen dort für Gleise, wie ist die Gleislage, wie ist die Profilierung von Schienenkopf und Radreifen, wann wurden dort zuletzt Schienen geschliffen oder Rillen ausgesaugt, tritt das Phänomen wirklich bei jedem Fahrzeug auf (planmäßig fahren da nur GT8N), ... ? Eine Rolle könnte auch spielen, ob das Fahrzeug dort beschleunigt, bremst oder rollt. Beim Stichwort "Klackern" musste ich zuerst in Richtung Gleisnähte denken, jetzt bei "Dröhnen" eher an unebene Schienen- oder Radlaufflächen. Im vergangenen Herbst fuhr bei mir vor der Haustür ein paar Tage ein GT8N-1 mit heftigen Flachstellen vorbei, der dröhnte wie ein Panzer!

Unter den Brücken in der Eduard-Schopf-Allee ist eine Senke, eventuell werden die einzelnen Fahrwerke dort kurzzeitig ungleichmäßig belastet; außerdem wechselt dort an der Kreuzung direkt unter der Eisenbahnbrücke das Rasengleis mit Vignolschienen auf Betontragplatte (hafenseitig) auf Rillenschienen in Betonfläche bzw. anschließend auf Längstragbalken (stadtseitig). Hat sich in der Schienenrille vielleicht Sediment angesammelt, so dass (einzelne) Spurkränze in der Rille aufsetzen bzw. im Sand laufen, sind die Kammerelemente noch intakt oder wirkt die geschlossene Betondeckenfläche als Resonanzkörper? Vielleicht einfach mal bei Gleisbauarbeiten einen der Mitarbeiter ansprechen und fragen - meistens freuen die sich, wenn man sich für ihre Arbeit interessiert.

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Nordlicht
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Re: Frage zu ominösen Fahrgeräuschen

Ungelesener Beitrag von Nordlicht » Mi 15. Jan 2020, 18:05

Arne Schmidt hat geschrieben:
Mi 1. Jan 2020, 12:14
Welchen Grund haben denn die ominösen Fahrgeräusche stadteinwärts auf der Eduard-Schopf-Allee in Höhe der Eisenbahnbrücke? Da hört man immer so ein längeres Rumpeln, Dröhnen.
So, ich habe mich heute auch mal an diese bewusste Stelle begeben und mir das angehört.
Dort sind keine Rillenschienen, sondern Vignolschienen. Das Gleis ist mit Rasen ausgelegt.
Wenn nun Straßenbahnen über dieses Teilstück fahren, hört es sich an, als wenn sich unter dem Gleis ein Hohlraum befindet.
Sehr eigenartig.

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