ÖPNV in Bremen-Nord

In diesem Forum kann über Themen des Nahverkehrs in Bremen und umzu diskutiert werden. Steigen Sie ein!
gypsruepelli
Flugkapitän
Beiträge: 185
Registriert: Di 9. Jun 2015, 21:26
Wohnort: Düsseldorf

ÖPNV in Bremen-Nord

Ungelesener Beitrag von gypsruepelli » Mi 20. Feb 2019, 10:17

Hallo in die Runde,

Ich habe mal die bisheringen Threads hier im Forum durchgeschaut und keine größeren Diskussionen zur ÖPNV-Lage in Bremen-Nord gefunden. Ich wollte das einfach mal starten verbunden mit der Frage, wo dort Bedarf nach Veränderungen gesehen wird. Ich bin selbst in St. Magnus aufgewachsen, wohne dort aber schon bald 12 Jahre nicht mehr. Trotzdem ist mir die Gegend nach wie vor geläufig - nicht zuletzt wegen diverser Besuche bei meinen Eltern, die noch immer dort wohnen. Weil ich in Lesum und Grambke zur Schule gegangen bin, ist mein Blick sehr auf den Burglesumer Bereich gerichtet - große Teile von Blumenthal habe ich erst in der Fahrschule kennen gelernt.

Wo sehe ich also Bedarf nach Veränderungen, speziell in Burglesum?

1.) Ich halte Neu-Lesum für nicht besonders gut angebungen. Nur zum Verständnis: Neu-Lesum ist für mich alles, was nördlich der A270 und westlich der Ihle liegt (östlich davon ist Burgdamm). Die einzige Ausnahme ist das Neubaugebiet Lesumpark. Aber der Rest - die Bereiche von Rotdornallee und Bördestraße - hat keinen wirklichen Busanschluss mit Ausnahme der zum Beispiel von der Oberschule aus schon recht weit entfernten Haltestelle unmittelbar an der A270. Ich habe keine konkrete Idee, wie man das ändern könnte, aber möglicherweise wäre eine Buslinie denkbar, die von Vegesack kommend links in die Rotdornallee einbiegt und dann über Vor dem Heisterbusch-Bördestraße-Oberreihe wieder auf die Hindenburgstraße trifft.

2.) Ähnliches sehe ich in Grohn. Zwischen Bf. Schönebeck und Friedrich-Humbert-Straße gibt es auch keine Busverbindung. Hier wäre evtl. eine Querverbindung erwägenswert.

3.) Wie es in Burgdamm aussieht, weiß ich nicht genau, weil ich den nördlichen Teil nicht besonders gut kenne. Der südliche Teil inklusive Marßeler Feld scheint mir gut angebunden zu sein, ob im nördlichen Teil die Anbindung über die Linie 91 auf der Bremerhavener Heerstraße ausreicht, weiß ich schlicht nicht.

4.) Sehr schlecht angebunden sind in meinen Augen große Teile von Schönebeck. Hier könnte eine Buslinienführung von der Friedrichsdorfer Straße über Auf dem Krümpel-Schönebecker Kirchweg-Unter den Linden Abhilfe schaffen ,ist aber wegen schmaler Straßen sicher nicht ganz einfach zu bedienen. Oder man koppelt es mit Grohn und fährt vom Bahnhof Vegesack über Friedrich-Humbert-Straße-Schafgegend-Schönebecker Kirchweg-Unter den Linden.

Was meint Ihr dazu? Wie sieht es insbesondere in Vegesack und Blumenthal mit möglichen Defiziten aus.
Sie verkosten einen 2017er Château Bulât, der sich durch die deutliche Wacholdernote im Abgang auszeichnet.

Antworten